Lange keinen sagenhaften Sonntag mehr gebracht. Das muss geändert werden. So geht es heute um drei freundlich Geistergestalten und einen Wandertipp, der euch auf die Spuren der schlohweißen Frau führt…


Lange keinen sagenhaften Sonntag mehr gebracht. Das muss geändert werden. So geht es heute um drei freundlich Geistergestalten und einen Wandertipp, der euch auf die Spuren der schlohweißen Frau führt…


Ich frage meinen Siebenjährigen, ob er weiß, was eine Telefonzelle ist. „Da hat man früher Telefone eingesperrt“, sagt er und lacht. In seinem Leben spielen Telefonzellen höchstens noch eine Rolle als Büchertauschbörse. Ich erinnere mich hingegen noch sehr gut an die postgelbe Telefonzelle auf meinem Schulweg. Das ein oder andere Zehnpfennigstück wurde dort einem Telefonstreich geopfert. Ich habe ewig vor der einzigen Telefonzelle weit und breit gewartet, bis ein Dauerquassler sein Telefonat beendet hat und das ein oder andere Gespräch, für das ich keine elterlichen Ohrenzeugen wollte, von einem öffentlichen Telefon aus geführt. Mittlerweile haben Telefonzellen Museumswert. Nostalgische Überbleibsel einer smartphonelosen Ära. Einigen dieser Überbleibsel haucht die Künstlerin Alexis Wood nun neues Leben ein.
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Der Sommer, der ein Herbst war. Der kleine Sommer möchte bitte aus dem Herbst abgeholt werden. Zu diesem Juli fällt mir rückblickend so einiges ein, nur nicht viel Sommerliches. Ich würde jetzt gerne von romantischen Spaziergängen über Wildblumenwiesen bei Sonnenuntergang erzählen – aber die sind ins Wasser gefallen.


Hier herrscht seit Wochen Dauerregen. Ich habe Suppe gegessen, Kakao getrunken und am frühen Abend Kerzen angezündet. Ich habe aber auch gut geschützt, weil überdacht, auf unserem Freisitz gesessen, während es wie aus Eimern schüttete.



Was sonst noch so los war:
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Und ich kann nur einmal mehr feststellen: Die Zeit scheint es in diesem Jahr besonders eilig zu haben. Nachdem gefühlt gerade einmal der Januar vorbei war, stand plötzlich der Sommer inklusive Pfingstferien vor der Tür. Und die sind nun auch schon wieder ein paar Wochen her. Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, noch ein paar virtuelle Postkarten aus der Toskana hierzulassen. Denn dort haben wir nun zum zweiten Mal eine ganz herrliche Zeit verbracht und mir kribbelt es in den Fingern, ein paar Urlaubstipps und -geschichten aufzuschreiben.
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Nachdem wir schon im T-Shirt draußen saßen und uns die Sonne ins Gesicht scheinen ließen, mussten wir zwischenzeitlich wieder den Ofen anschmeißen und es regnete Hunde und Katzen. Außerdem kam ein Familienmitglied gefühlt alle paar Tage mit einem neuen Infekt an. Das war die also die beste Zeit, den grauen Wolken und der schlechten Stimmung mit Leckereien und bunten Farben die Stirn zu bieten. Zum Glück ist ja bald Ostern und da bietet es sich doppelt an, neue Rezepte auszutesten und fade Dinge zum Leuchten zu bringen.
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