Kleine Geschichten aus der Oberpfalz und dem Rest der Welt
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Hallo! Ich bin Michaela. Ich lese Geschichten, ich schreibe Geschichten und Fotos mache ich auch. Willkommen in meinem Kaninchenloch. Schön, dass du hier bist!
Zumindest mit ein paar wenigen. Denn irgendwie bin ich im vergangenen Monat nicht so viel zum Fotografieren gekommen. Aber das macht nichts. Ich genieße es gerade sehr, dass die Tage wieder kürzer werden. Und dass es wieder häufiger regnet. Nach der Diktatur der Sommersonne kann ich mich endlich wieder ohne schlechtes Gewissen drinnen einmuckeln. Kerzen anzünden. Vor ein paar Tagen habe ich sogar den Ofen angeschmissen. Außerdem fallen die Diskussionen mit dem kleinen großen Kind weg, warum denn schon Schlafenszeit sein soll, obwohl es draußen noch hell ist. Es kommen wieder die Abende des Vorlesens und der Mondscheingespräche. So nenne ich die Gespräche, die mit dem kleinen großen Kind (und früher auch mit dem inzwischen großen großen Kind) am Abend entstehen, im Dunkeln, mit Blick in den Sternenhimmel.
(Meine Nacherzählung eines Märchens aus Apulien – inklusive Apfeltarte-Rezept)
Es es waren einmal ein Mann und eine Frau, die waren mit sich und dem Leben eigentlich ganz zufrieden. Doch wünschten sie sich schon lange ein Kind. Es wurde Frühling, es wurde Sommer, es wurde Herbst. Es wurde Winter und wieder Frühling. Die Jahre gingen ins Land und das Paar hatte die Hoffnung auf ein Kind schon beinahe aufgegeben, da wurde ihnen ein Knabe geboren. Den nannten sie Amando.
Den Augustrückblick habe ich verpasst. Aber ich bin ja ein cleveres Kerlchen. Darum lasse ich zum Start ins neue Schuljahr hier in Bayern einfach die Sommerferien Revue passieren, um ein paar Augustbilder und -gedanken unterzubringen.
Lange keinen sagenhaften Sonntag mehr gebracht. Das muss geändert werden. So geht es heute um drei freundlich Geistergestalten und einen Wandertipp, der euch auf die Spuren der schlohweißen Frau führt…
Ich frage meinen Siebenjährigen, ob er weiß, was eine Telefonzelle ist. „Da hat man früher Telefone eingesperrt“, sagt er und lacht. In seinem Leben spielen Telefonzellen höchstens noch eine Rolle als Büchertauschbörse. Ich erinnere mich hingegen noch sehr gut an die postgelbe Telefonzelle auf meinem Schulweg. Das ein oder andere Zehnpfennigstück wurde dort einem Telefonstreich geopfert. Ich habe ewig vor der einzigen Telefonzelle weit und breit gewartet, bis ein Dauerquassler sein Telefonat beendet hat und das ein oder andere Gespräch, für das ich keine elterlichen Ohrenzeugen wollte, von einem öffentlichen Telefon aus geführt. Mittlerweile haben Telefonzellen Museumswert. Nostalgische Überbleibsel einer smartphonelosen Ära. Einigen dieser Überbleibsel haucht die Künstlerin Alexis Wood nun neues Leben ein.
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