Vorgestern war bereits meteorologischer Frühlingsanfang. Doch offiziell ist noch Winter und hier und da sind ein paar Schneereste zu sehen. Doch im Garten zeigen sich schon mutig die ersten Blüten – Winterlinge, Krokusse und natürlich Schneeglöckchen strecken ihre Köpfe hervor. Warum der Schnee letzteren besonders wohlgesonnen ist, dazu gibt es natürlich eine kleine Legende…
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Bissl spät, aber besser spät als nie.

Nachdem im Januar aufgrund von zwei Geburtstagskindern das neue Jahr bei uns stets mit Partysausen begrüßt wird, fühlt sich der Februar immer ein wenig verkatert an – trübes Matschewetter trägt meist ein übriges dazu bei. Doch dieser Februar war anders. Da gab es noch einmal wunderschöne Schneelandschaften und zugleich lag schon so eine Frühlingssehnsucht in der Luft.
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Von den Eisriesen
Einst zogen die Eisriesen in den Kampf gegen die Sonne. Denn sie liebten nur den Mond, die Nacht und die Dunkelheit. sie versuchten, die Sonne mit Feuer zu verbrennen. Doch sie wurde nur noch stärker. Zwölf Eisriesen überlebten diesen Krieg. Sie wohnen nun auf einer Insel im Eismeer bis ans Ende aller Tage und essen Meeräpfel, goldgelb und so süß wie nichts sonst auf der Welt. Schien der Mond früher auch bei Tage, so wurde er von der Sonne dazu verdammt nur noch bei Nacht zu leuchten. Seither ist auch der Mond der Eisriesen Feind. Und immer wieder schicken sie ihren Eiswolf zu ihm hinauf. In Gestalt eines zweiköpfigen Drachen steigt er aus dem Eismeer auf, versucht, den Mond zu verschlingen, so dass dieser ganz finster wird. Aber er kämpft sich immer wieder hervor. Der Drache speit Feuer und der Schnee glüht rot dort droben beim Eismeer.
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Seit ziemlich genau einem Jahr lebe ich nun im beschaulichen Städtchen Hemau in der Oberpfalz. Und nun muss ich feststellen: Ich bin nicht die erste Hessin, die es in diesen Winkel Bayerns verschlagen hat. Tatsächlich findet sich nahe Hemau sogar ein Tümpel, der als ‚Hessenweiher’ bezeichnet wird. Und wer einen Blick in die Hemauer Stadtchronik aus dem Jahr 1861 wirft, kann die Legende nachlesen, die sich um den Weiher rankt.
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Und wer bist du?“, fragt die Verkäuferin im Schuhgeschäft. „Ich bin ein ganz gewöhnlicher Typ,“ antwortest du. Ein gewöhnlicher Typ? Vielleicht. Aber nicht für mich. Denn für mich bist du der, der den Blumen einen guten Morgen wünscht und den Hummeln gut zuredet. Du bist der, der jeder Katze hinterherläuft und jedem Ball. Du bist der mit dem Schalk im Nacken und der Vorliebe für Kartoffelknödel. Du bist der, der mich morgens mit einem lauten „Mamaaaaaaa! Ich bin komplett ausgeschlaaafen!“ weckt und der sich abends mit Freundschaftsküsschen in die Welt der Träume verabschiedet. Du bist der, der mal Monstertruck-Fahrer werden will und auf Waldwegen geduldig jede Ameise vorbeilässt. Du bist der mit Freund Geist und Freund Dino, unseren unsichtbaren Begleitern in jeder Lebenslage. Du bist der, der sich nicht davon abbringen lässt, dass er vor seinem Auftauchen auf dieser Welt ein Astronaut im Weltall war und irgendwann zu den Sternen zurückkehrt. Du bist der, der uns lange gefehlt hat und der zu uns kam, als keiner mehr mit ihm gerechnet hat. Für mich bist du alles, außer – gewöhnlich.
Happy Birthday, mein großer kleiner Krümel!
