Nachdem wir schon im T-Shirt draußen saßen und uns die Sonne ins Gesicht scheinen ließen, mussten wir zwischenzeitlich wieder den Ofen anschmeißen und es regnete Hunde und Katzen. Außerdem kam ein Familienmitglied gefühlt alle paar Tage mit einem neuen Infekt an. Das war die also die beste Zeit, den grauen Wolken und der schlechten Stimmung mit Leckereien und bunten Farben die Stirn zu bieten. Zum Glück ist ja bald Ostern und da bietet es sich doppelt an, neue Rezepte auszutesten und fade Dinge zum Leuchten zu bringen.
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Wo ist er hin, der März? Ich hatte ständig was zu tun, aber gefühlt nicht wirklich etwas gemacht. Die Zeit ist so schnell vorbeigeflogen und ich habe nicht einmal Bilder, welche die Existenz des März 2025 beweisen. Vielleicht ist er also auch einfach ausgefallen? Aber mal schauen, vielleicht fällt mir doch noch etwas ein, zum Lenz…
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Jurek Becker? Ist das nicht der, der Jakob der Lügner geschrieben hat? Genau – und Drehbücher. Der 1937 in Lodz geborene Autor war nämlich auch fürs Fernsehen tätig. So verfasste er 1994 die Fernsehserie „Wir sind auch nur ein Volk“, die noch im selben Jahr mit Manfred Krug verfilmt wurde. Beckers ironischer Blick auf die Zeit des deutsch-deutschen-Kennenlernens fand Jahre später ihren Weg ins Theater. Nun wird das Stück in einer neuen Fassung im Antoniushaus in Regensburg aufgeführt. Und ich war bei der Premiere. Zeit, einmal wieder eine Kritik zu schreiben…
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Party and Politics. Karneval und Wahlen. Erst das andere, dann das eine. Und dann noch jede Menge Weltgeschehen. Das Gefühl, im falschen Film gelandet zu sein, schleicht sich noch immer jedes Mal ein, wenn ich einen Blick in die Zeitung werfe. Dafür konnte ich in diesem Monat ganz viel Reisen – zumindest in Gedanken. Ich schreibe gerade ganze Textpakete für den Blog eines Reiseanbieters. Und so habe ich Polarlichter gesichtet auf Island und als echter True-Crime Fan natürlich auch dem Haus von Axlar-Björn, dem berühmtesten Serienmörder der Insel, einen Besuch abgestattet. In Japan war ich auf dem Kirschblütenfest und direkt im Anschluss bin ich die Pisten auf dem Hokkaido runtergesaust. Zeit und Raum spielen bei Gedankenreisen ja zum Glück keine große Rolle. Außerdem habe ich den Trek zum Annapurna Basecamp am Mount Everest absolviert – ganz ohne zu frieren. In Marokko habe ich leckeres Tajine gekostet und vor den Philippinen bin ich zu japanischen Schiffswracks getaucht.
Außerdem habe ich im Februar noch ein paar schön frostige Fotos schießen können – ganz in echt und direkt vor der Haustür.
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Es gibt in den sozialen Medien ja gerade diesen schönen Trend: Aktuelles Ich trifft jüngeres Ich und gibt weise Ratschläge. Ich bin ja ein Fan von solchen Gedankenspielchen und habe viel darüber nachgedacht, was ich meinem jüngeren Ich sagen könnte, wenn wir uns begegnen. Wir würden uns wahrscheinlich an einem Freitagabend im Studio AZ, in meiner alten Heimat treffen und mit Wodka Red Bull anstossen. Oder in der nächsten Großstadt auf einen Kaffee. Mein jüngeres Ich würde seinen Kaffee schwarz trinken ohne hinterher Bauchschmerzen zu bekommen. Wo auch immer wir uns verabreden würden, wir kämen beide superpünktlich und zu Fuß. Mein jüngeres Ich würde sich freuen, mich zu sehen: „Hey! Wir haben ja noch die gleiche Frisur! Aber müde schaust du aus.“
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