Drei Gruselgeschichten to Go
Auch an diesem Halloween habe ich natürlich wieder drei kurze Gruselgeschichten für Euch – damit auch ja die richtige Stimmung aufkommt.
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Auch an diesem Halloween habe ich natürlich wieder drei kurze Gruselgeschichten für Euch – damit auch ja die richtige Stimmung aufkommt.
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Wenn mich jemand nach meinem Guilty Pleasure fragen würde, müsste ich wohl mit „Mord und Totschlag“ antworten. Ich verbringe einen nicht unerheblichen Teil meiner Freizeit damit. Aber keine Angst. Kriminelle Aktivitäten liebe ich ausschließlich in der Form spannender Erzählungen. Ich habe eine ausgeprägte Schwäche für Kriminalliteratur, für den Sonntagabend-Tatort und True-Crime-Podcasts. Ich liebe düstere skandinavische Krimis und englische Kriminalgeschichten mit einem Humor so dunkel wie die Seele eines Serienkillers. Schon morgens, wenn ich meinen ersten Kaffee trinke, lausche ich Sherlock Holmes Hörspielen. Wenn ich mit dem Wischmopp durch das Haus fege, höre ich True Crime Podcasts, ebenso, wenn ich dem Krümel beim Einschlafen Gesellschaft leiste. Dann natürlich mit Kopfhörern. Während das kleine Kind friedlich einschlummert und sich am sichersten Ort der Welt wähnt, befinde ich mich direkt daneben in der Welt des Verbrechens. Manchmal wundere ich mich dabei über mich selbst, denn ich gehöre im echten Leben zu den Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes keiner Fliege etwas zu leide tun.
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Die Urlaube meiner Kindheit. Sommer, Sonne, Sonnenschein. Ferien. Immer unterwegs und jede Nacht woanders. Ein buntes Urlaubsmosaik bleibt als Erinnerung.
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Habt ihr gewusst, dass die Bäume früher sprechen konnten – ganz wie wir Menschen? Manch einer behauptet sogar, wir hätten das Reden erst von den Bäumen erlernt. Vor vielen, vielen Jahren konnte von Ruhe in den Wäldern also keine Rede sein. Das war ein Plappern und Quasseln! Die große Tanne rief ihrer Freundin der Buche über viele Meter weit die neuesten Neuigkeiten zu.
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Wenn die Nächte kurz und die Abende lang und warm werden, dann gibt es nichts Schöneres als noch draußen zu sitzen bei flackerndem Kerzenlicht oder Feuerschein. Als Kind habe ich es so geliebt, wenn die Großen im Sommer bis in die Nacht zusammensaßen, man es sich dazwischen gemütlich gemacht hatte und niemand auch nur Ansatzweise Lust verspürte, einen ins Bett zu schicken. Mit etwas Glück gab es statt Schlafenszeit sogar eine Gruselgeschichte. Und dabei habe ich gelernt, dass der böse Wolf im Gegensatz zu manch unschuldig scheinendem Wesen ein Lämmchen ist. Und wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, sollte man vor allem zu den Hasen gebührenden Abstand halten – zumindest wenn man den Sagen und Legenden Glauben schenkt. Ich kann euch gleich von drei düsteren Hasengestalten berichten, denen ihr lieber nicht im Dunkeln begegnen wollt, die aber in der Sicherheit des eigenen Gartens einen wohligen Schauer bescheren.
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