Ich habe mich schon als Kind gerne gegruselt und liebend gerne Geschichten gehört, die mir einen Schauer über den Rücken gejagt haben. Der beste (Grusel-)Geschichtenerzähler war mein Papa. Von ihm kenne ich die Lagerfeuerklassiker, aber er hat sich auch selbst spannende Geschichten ausgedacht. Einmal hat er bei einem Abendspaziergang eine Geschichte erzählt, die so gruselig war, dass meine Schwester sich vor lauter Spannung an unserer Mutter regelrecht festgekrallte. Und am Höhepunkt der Geschichte hat sie sich so erschrocken, dass sie unserer Mutter ein Loch in die Hose riss.
Herbst und Winter, besonders die Zeit um Halloween sind meiner Meinung nach die beste Gruselgeschichtenzeit. Darum habe ich heute einen Gruselgeschichtenklassiker für Euch, mit dessen Hilfe ich meinem Zehnjährigen schon einen ordentlichen Schreck eingejagt habe. Kleidungsstücke mussten dabei jedoch nicht dran glauben. Diese Geschichte wirkt am besten, wenn sie frei erzählt wird. Vor dem letzten Satz macht man am besten eine künstlerische Pause, um das ‚DAAAAAA‘ laut und plötzlich herauszurufen und den Zuhörern einen ordentlichen Schrecken einzujagen. Aber nun zur Geschichte:





