Die kleine Michaela möchte bitte aus dem Jahr 2026 abgeholt werden. Mit Blick auf die Nachrichten reicht es dann auch schon wieder. Während auf Social Media viele gerade nostalgisch auf 2016 blicken, würde ich 1996 bevorzugen. Da war die Welt auch nicht in Ordnung, aber ich war süße 16 und hatte als hoffnungsvolle Optimistin keinen Plan davon, dass die Zukunft früher auch nicht besser aussah. Aber naja – Januar 2026 also.
Eisig war’s. Der Frost hat die Landschaft mit Zuckerguss überzogen und so boten sich traumhafte Motive für Hobbyfotografen. Dumm nur, wenn man zwei Stunden auf Fototour geht, um anschließend festzustellen, dass keine Speicherkarte in der Kamera war. Weil aufgeben keine Option ist, habe ich mich jedoch ein zweites Mal und mit Speicherkarte in die Januarkälte gestürzt und bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis.














Was sonst noch so los war:
❄️Gemacht: Im Januar hat der Mere Exposure Effect mehrere Stunden meines Lebens gekostet. Kennt ihr diese Minischals? Auch als Sophie Scarf bekannt? Seit einigen Monaten sieht man sie überall und ich dachte mir anfangs immer, wie doof das aussieht. Doch nach der 12.675. Sichtung schlich sich bei mir der Gedanke ein, dass so ein kleiner Schal eigentlich doch ganz süß und praktisch ist. Mere Exposure Effect eben. Ja, obwohl ich schon selbst viel Werbung gestaltet habe und die Mechanismen kenne, falle ich dann doch immer wieder mal selbst hinein. Und so fand ich mich Schalstrickend auf dem Sofa wieder. Hat aber Spaß gemacht und war herrlich entspannend.
❄️Gedacht: Mit dem Ergebnis meiner Strickerei bin ich so zufrieden, dass ich mir dachte, ein Sophie-Scarf in einer weiteren Farbe wäre auch nicht schlecht… Außerdem habe ich mir beim Stricken so meine Gedanken darüber gemacht, ob die Gewohnheit nicht zu Unrecht einen so schlechten Ruf hat – nicht nur wenn es um Modetrends, sondern auch, wenn es um Beziehungen geht. Dazu schreibe ich demnächst mal was.
❄️Gelesen: ‚Der Tote mit dem Silberzeichen‘ von Robert Galbraith aka J.K. Rowling. Die Krimireihe verfolge ich bereits seit dem ersten Teil und bin mal mehr, mal weniger begeistert. Während ich den letzten Band ganz großartig und spannend fand, hat mich ‚Der Tote mit dem Silberzeichen‘ nicht gerade vom Hocker gerissen. Der Fall war sehr komplex und meiner Meinung nach arg konstruiert. Außerdem wäre ein Namensverzeichnis eine gute Idee gewesen, denn irgendwann wurde es schwierig mit all den auftauchenden und wieder abtretenden Charakteren mitzuhalten. Außerdem ging mir der Fall manchmal zu sehr vor den privaten Problemen der Protagonisten unter. Ein bisschen Soap ist ja schön und gut, aber hier empfand ich das hin und her zwischen den eigentlich eindeutig Verliebten ebenfalls ein wenig zu konstruiert und künstlich aufrechterhalten.
❄️Geschaut: ‚Father Brown‘ auf dem BBC Player – perfekt zum nebenbei Stricken. Da konnte ich meine innere Granny so richtig ausleben.
❄️Geliebt: Meine beiden Geburtstagskinder. Die besten zwei von allen…
So, und mit ein paar weiteren Fotos verabschiede ich mich nun in den Februar! Macht’s euch hübsch!






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